Landwirtschaft

Bäretswil ist mit einer Fläche von 22.23 km2 eine der flächenmässig grössten Gemeinden des Kantons ZH und mit der Höhe von über 700 m ein wichtiges Landwirtschafts- und Erholungsgebiet. An der Gemeindeversammlung vom Jan. 2020 werden die Vor- und Nachteile von Weilerkernzonen für Bäretswil erörtert.

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Grosse Bedeutung für das bäuerliche Leben hat der Jahreskreis. Er gibt die Erfahrung weiter, wann gesäht und wann geerntet werden soll, wann gefestet wird und wann Zinsen und Abgaben fällig werden. Nach den Eisheiligen, dem Pankraz, Servaz, Bonifaz und der kalten Sophie (12.-15. Mai) rechnete man nicht mehr mit grosser Kälte und an Martini (11. Nov.) wurde die Gans geschlachtet. Nach der Reformation wurde zwar der Heiligenkalender gründlich durchmischt, die Kalendertage mit grösserem Bezug zur Landwirtschaft blieben aber unangetastet (siehe Bauernkalender von 1936).[1]

Literatur

1 - M.Brühlmeier, Ch.Güntert: Heimatspiegel, Monatsbeilage des ZO. Sept.1990, Bäuerlicher Alltag im Zürcher Oberland

Einzelnachweise

[1]Landfreunde-Gesellschaft Bern 1936, Bauernkalender

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