Schulgeschichtliches und Lehrplan 1905 / 2017

Das Buch "Schulgeschichtliches aus dem Zürcher Oberland" von Zuppiger ist hier als PDF aufrufbar.

J. C. Zuppinger war Lehrer in Rüti und schrieb ein Buch
Schulgeschichtliches aus dem Zürcher Oberland, Herausgeber: Hermann Lauffer Rüti o. J. (um 1910).
Seine Vorfahren waren über mehrere Generationen Sigriste in Fischenthal.

Der grosse Teil des 79-seitigen Buches (Seite 32-79) behandelt die Schulerhebung von Stapfer 1799 zu Beginn der Helvetik, der als Aufklärer die Schule im Sinne von Rousseau und Pestalozzi verbessern wollte.

Vgl Stapfer Schulerhebung 1799

Der Lehrplan der Volksschule des Kantons Zürich von 1905 gibt einen guten Einblick in die Prioritäten der damaligen Bildung.

Lehrplan der Volksschule des Kantons Zürich.
von 1905

Als die Bildungsdirektion noch Erziehungsdirektion war!

Wie schon einleitend dargelegt wird, war der Zweck der Volksschule „Unterricht und Schulzucht“.
Die 10 Fächer der Primarschule beginnen mit der „Biblischen Geschichte und Sittenlehre“ und enden mit dem fakultativen Handarbeitsunterricht der Knaben.

Der Lehrplan von 2017 zeigt die grossen Änderungen, die sich im Verständnis der Bildung in den letzten 100 Jahren vollzogen haben.

Lehrplan 21 der Volksschule des Kantons Zürich.
von 2017

Der Lehrplan von 2017 präsentiert sich wesentlich technischer als der von 1905. Mann/Frau spricht nun bei den Bildungszielen von Kompetenzen. Die Bereiche sind nun
Sprachen – Mathematik – Natur, Mensch, Gesellschaft – Gestalten – Musik – Bewegung und Sport – Medien und Informatik … und Überfachliche Kompetenzen.

Beispielhaft der Lehrplan für Mathematik

Der erste Schultag: Wie Kinder erzogen werden müssen, weiss der Kinderpsychologe Dr.med. Fritz Künkel im Heimatspiegel 1941.

Literatur

1 - Verena Rothenbühler: Heimatspiegel, Monatsbeilage des ZO. Okt. 2007, Kinderarbeit und Schulpflicht. Die Anfänge der modernen Volksschule im Zürcher Oberland.

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