Schulpflege Präsidium

Die Zürcherische Volksschule ist ein Kind der Regeneration. Die Forderungen vom Ustertag, dem 22. Nov. 1830, waren neben der Volkssouveränität eine umfassende Reform des Schulwesens. Und die mit überwältigendem Mehr angenommene Verfassung vom 10. März 1831 ebnete den Weg zu einer neuen Volksschule nach den Ideen des Pädagogen Pestalozzi, des Sängervaters Hans Georg Nägeli und des Erziehungsdirektors Thomas Scherr.

Obwohl mit der Schulreform eine Säkularisierung der Schule verbunden war, standen bis Ende des 19. Jahrhundert in Bäretswil Pfarrer der Schulpflege vor.

Präsidium von Primar- und Oberstufen-Schulpflege in Personalunion

(in Klammer Oberstufe):

  • 1831 (1835) Pfarrer Hans-Rudolf Waser
  • 1876 (1875) Pfarrer Adolf Naef
  • 1883 (1883) Pfarrer Immanuel Balmer

Primarschulpflege ab 1896

  • 1896 Pfarrer Jakob Wolf
  • 1920 Fritz Schärrer *
  • 1938 Alwin Bertschinger (Dorfmetzgerei)
  • 1946 Felix Spörri
  • 1954 René Sunier *
  • 1962 Hugo Grimmer
  • 1974 Dr. Ernst Homberger
  • 1978 Robert Rüegg *
  • 1986 Pfarrer Dr. Armin Sierszyn
  • 1994 Theo Meier

Oberstufenschulpflege ab 1896

  • 1896 Jakob Fischer
  • 1909 Dr. Lötscher
  • 1910 Jean Kunz *
  • 1934 Dr. Kurt Spörri
  • 1943 Hermann Brandenberger
  • 1950 Heinrich Pfenninger
  • 1954 Albert Fehr
  • 1966 Dr. Albert Naef
  • 1971 Dr. Robert Staub
  • 1974 Helene Kaiser
  • 1978 Markus Grunder
  • 1986 Heinz Mäusli
  • 1994 Gregor Grubenmann

Einheitsgemeinde ab 2002

  • 2002 Theo Meier (GdeRat Ressort Bildung)

* waren auch Turnverein Präsident!

Helene Kaiser, 1. – und bisher einzige – Schulpräsidentin

Literatur

1 - A. Sierszyn, J. Albrecht: Bäretswil. Ein Heimatbuch. Hrsg. Pol. Gem. Bäretswil 2015, Inhaltsverz. S.381, 398, 429

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