Weberei Neuegg

1862 baut J. H. Bertschinger die Fabrik Neuegg oberhalb des Kemptner Tobels gis. Die Energie bezieht durch Seiltransmission vom oberen Turbinenturm am Aabach. Es ist die Stelle, wo die Gemeinde dann in den 1970er Jahren die Kläranlage baut.[1]
1862 Ihr Besitzer war Hans Jakob Spörri aus der Hinterburg richtet hier die „Baumwollweberei Bäretswil AG“ (Neuegg) ein. Ein späterer Nachfolger wird sein Enkel Fritz Schärrer-Meyer (1879-1949).
1918 Bauliche Erweiterung und Umstellung auf elektrischen Antrieb

Bilderliste

1930er Die Fabrik geht an „Basler AG für Handel mit Garnen und Geweben“. Diese verkauft ihrerseits an die „Baumwoll- und Leinenweberei Bäretswil AG“
1937 Neugründung als „Baumwoll- und Leinenweberei Bäretswil AG“
1939 tiefgreifende Reorganisation in Besitz und Leitung. Neben Baumwolle und Leinen werden auch Produkte aus Kunstseide und Zellwolle hergestellt.

1952 Liquidation der Baumwoll- und Leinenweberei Bäretswil AG. Ende der Textilproduktion in der Neuegg.

Nachfolgende Firmen bei der ehemaligen Weberei Neuegg 1991

Es folgt die Türen- und Fensterfabrik Senn und später weiteres nicht-textiles Gewerbe.
1968 gründet hier Grob die Bruno Grob AG für Spritzgiesstechnik.
und später:
Leutwyler Kühlanlagen AG (Im Neuegg 2), Lasercut AG, Karem AG, (ehem. Combitool AG) (Im Neuegg 3), Geweco-Klebit AG (Im Neuegg 4) und A. Lüssi Zimmerei-Holzbau AG.

Pius Bischofberger, Jan. 2026

Literatur

1 - A. Sierszyn, J. Albrecht: Bäretswil. Ein Heimatbuch. Hrsg. Pol. Gem. Bäretswil 2015, Inhaltsverz. S.198
2 - Paul Kläui: Chronik Bezirk Hinwil. 1944, Baumwoll- und Leinenweberei Bäretswil A.-G, S.150f

Einzelnachweise

[1]Hans-Peter Bärtschi: Der Industrielehrpfad Zürcher Oberland. 1991, S. 58ff

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