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PBA.DOK2.092p - Dokument «Ein halber Schatz - Der Sesterzenhort von Bäretswil 1880»
Ein halber Schatz - Der Sesterzenhort von Bäretswil 1880
2024 / Christian Schinzel [PBA.DOK2.092p]
1880 entdeckte Landwirt und Förster Hans Jakob Brandenberger in Bäretswil einen Schatz aus ca. 600 römischen Bronzemünzen. Ihr Verbleib blieb lange Zeit ungewiss, bis 2017 durch eine Schenkung 256 Münzen an das Münzkabinett Winterthur gelangten. Sie gehörten einst dem Zürcher Oberländer Industriellen Adolf Guyer-Zeller, der gemäss schriftlichen Aufzeichnungen einen Teil des Schatzfundes von Bäretswil erworben hatte. Mittlerweile sind 305 Stücke dieses Ensembles bekannt. Sie stammen aus einem Zeitraum von 65 bis 195 n.Chr. mit einem Schwerpunkt im 2. Jahrhundert. Ihr Besitzer lebte wahrscheinlich in der Umgebung und deponierte den Schatz als «Schliessfach», möglicherweise auch zu einem kultischen Zweck, an einem sicheren Ort.
siehe: Christian Schinzel, Sesterzenhort-von-Bäretswil
Literatur
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