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PBA.DOK2.187p - Dokument «HSpi-2018 Der junge Adolf Guyer und die Fortschrittsidee»

__.08.2018 / HSpi, Johannes Wahl [PBA.HSPI.187p]

«Heutzutage ist nichts mehr unüberwindbar, unmöglich»
Der junge Adolf Guyer und die Fortschrittsidee
Das 19. Jahrhundert war in Europa eine Zeit der grossen Umbrüche und Umwälzungen – gesellschaftlich, politisch, wissenschaftlich-technologisch. Unter der Führung des imperialen Englands globalisierte sich die junge kapitalistische Wirtschaft, besonders ab der zweiten Jahrhunderthälfte. Erfindungen wie der Telegraf oder die Eisenbahn liessen Distanzen schrumpfen, und die scheinbar unerschöpflichen Kohlevorkommen verhalfen einer industrialisierten Wirtschaft zu ihrem universellen Energieträger. Der junge Baumwollspinnersohn Adolf Guyer war in den 1860er Jahren Teil jenes liberalen Bürgertums, welches die Welt mit seinem Fleiss und Verstand fundamental zu verändern glaubte. Guyers Reisen nach Frankreich, England und in die Vereinigten Staaten im Alter von 18 bis 23 Jahren öffneten ihm eine neue Welt, welche Technik, Technologie und Ästhetik mit einem grenzenlosen Machbarkeits- und Fortschrittsglauben verband. Das hatte auch Folgen für die Schweiz und das Zürcher Oberland.
Heimatspiegel Aug. 2018


Literatur

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