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(Ab-)stimmungsbarometer-13-Juni-2021 von Bäretswil

14.06.2021 / ZO [PBA.ZO21.063p]

Bäretswil ist bei den nationalen Abstimmungsvorlagen

- Trinkwasser-Initiative (32.7% Ja)
- Pestizid-Initiative (33.0% Ja)
- Covid-19-Gesetz (40.1% Ja)
- CO2-Gesetz (35.5% Ja)
- Terrorismus-Gesetz (50.2% Ja)

knapp an einem 5-fachen Nein vorbeigeschrammt.

Schockierend ist das schweizweite Nein zur Klimavorlage (CO2-Gesetz), das die Schweiz mit 51.6% Nein verworfen hat. Damit wird die Schweiz Schwierigkeiten haben, das Klimaziel 2030, nämlich die Halbierung des Treibhausgas (CO2)-Ausstosses gegenüber 1990, für das sich die Schweiz verpflichtet hat, zu erreichen.

Die Vorlage (Erläuterungen des Bundesrates):
"Mit dem revidierten CO2-Gesetz knüpft die Schweiz an ihre bisherige Klimapolitik an und verstärkt diese. Das Gesetz enthält verschiedene Massnahmen, um den CO2-Ausstoss bis 2030 weiter zu senken. Es setzt weiterhin auf die Kombination von finanziellen Anreizen, Investitionen und neuen Technologien. Klimafreundliches Verhalten wird belohnt. Wer hingegen viel CO2 verursacht, zum Beispiel wer viel fliegt, zahlt mehr. Investitionen in Gebäude und Infrastrukturen werden unterstützt und innovative Firmen gefördert. Dadurch können etwa Gebäude saniert und Ladestationen für Elektroautos gebaut werden. Beim Verkehr sorgt das Gesetz dafür, dass Fahrzeuge auf den Markt kommen, die weniger Benzin und Diesel verbrauchen."

Zu Fall gebracht hat die Vorlage neben der massiven Gegenpropaganda der SVP sowie der Oel- und Autolobby auch das Nein der jugendlichen Klima-Aktivisten, denen das Gesetz zu wenig weit ging - was aber in Bäretswil kaum der Grund für die 64.5% Nein Stimmen sein dürfte.

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