Budget bleibt gleich, aber Gemeinderat wird gerügt. Gemeindeversammlung Dez. 2022
09.12.2022 / ZO [PBA.ZO22.122p]
Budget bleibt gleich, aber Gemeinderat wird gerügt Bäretswil
An der Gemeindeversammlung der Gemeinde Bäretswil wurden am Mittwoch drei Traktanden besprochen. Das Budget und zwei Baukredite standen auf dem Programm. Anwesend waren 79 Stimmberechtigte, die sich eineinhalb Stunden damit auseinandersetzten.
Beim ersten Traktandum wurde das Budget thematisiert. Dabei wollen die Bäretswiler alles wie im Vorjahr beibehalten. Einstimmig wurde deshalb der Steuerfuss von 106 Prozent angenommen. Wortmeldungen gab es nur vonseiten der FDP, die sich vor dem Hintergrund einer möglichen Steuerfusserhöhung im nächsten Jahr nachdenklich zeigte.
Budgetiert wird für 2023 ein Ertragsüberschuss von rund 687 000 Franken bei einem Aufwand von rund 30,7 Millionen und einem Ertrag der Erfolgsrechnung von rund 31,4 Millionen Franken.
Ein Ja zur neuen Turnhalle
Als Zweites auf der Liste stand die Genehmigung eines Planungs- und Projektierungskredits von 893 000 Franken für den Ersatzneubau der Turnhalle auf der Schulanlage Adetswil. Dieser wurde allerdings nicht einstimmig angenommen. Eine Stimmenzählung gab es nicht. Dabei gab es vier Wortmeldungen, die das Verhältnis des Projektierungs- und Planungskredits zum Gesamtbaupreis von 7,1 Millionen Franken infrage stellten.
Nachtragskredit abgelehnt
Das letzte Traktandum wurde klar abgelehnt. Es ging um eine Kreditabrechnung und einen Nachtragskredit in Höhe von rund 69 000 Franken, der im Rahmen des Umbaus für den Werkhof benötigt wird.
Der eigentliche Objektkredit in Höhe von 200 000 Franken wurde von der Gemeindeversammlung 2020 genehmigt. Die nun vorliegende Überschreitung in der Abrechnung betrug somit 32 Prozent. Das war auch für die Rechnungsprüfungskommission zu viel, die im Vorfeld der Gemeindeversammlung den Antrag auf Ablehnung des Geschäfts gestellt hatte.
Lars Meier
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