Detail

Dokument [PBP.PER3.141p] ist auf Web nicht zugänglich

Conditorei Schober: eine Familiengeschichte

12.01.2011 / BG [PBP.PER3.141p]

Süsskrämer und Konditoren
Das spätere Haus Schober wird 1842 von Johann Georg Eberle, einem aus dem badischen Pfullendorf zugewanderten Konditor, gekauft. Eberle begründet mit seinem „Süsskramladen“ an der Napfgasse die Konditoren-Tradition. 1859 kommt Theodor Schober, ein Abkömmling aus der Familie seiner Ehegattin, zu Eberle nach Zürich in die Lehre. Theodor kann schliesslich als Meister 1874 Haus und Betrieb von der Witwe erwerben. 1888 erwirbt er das Bürgerrecht der Stadt Zürich. 1909 übernimmt Theodor Junior den väterlichen Betrieb und führt ihn mit Unterstützung seiner zweiten Frau und den drei Töchtern Alice, Ruth und Doris bis 1975.

1909-1975 Theodor Schober - Unermüdliche Arbeit bis zum 92. Lebensjahr

Papa Schober führte das Geschäft mit seiner Frau und den 3 Töchtern 66 Jahre
lang bis 31. Januar 1975. Mit einem liebenswürdigen Humor und seinen süssen
Köstlichkeiten konnte er viel Freude machen!

Qualität über alles - Pflege von Spezialitäten
Die Qualität der Produkte stand über Allem. Verschiedenste Spezialitäten kamen
stündlich frisch aus der Backstube in den Laden. Wichtig war die Präsentation der
Waren, die in hohen Gläsern und auf unzähligen Platten auf Marmortischen zum
Verkauf bereit standen. Dadurch, dass die Frau und vor allem die drei Töchter im
Laden die Kundschaft bedienten, entstand eine sehr persönliche und herzliche
Atmosphäre. Die Kunden schätzten die fachkundige Bedienung. Oft sass Theodor
Schober in seiner Konditoren-Schürze im Laden beim Ofen an seinem kleinen Arbeitstisch,
las die Zeitung, kontrollierte Rechnungen oder Bestellungen.
Er nahm sich aber immer Zeit für einen kleinen Schwatz oder ein paar scherzende
Worte. Dieses friedliche Bild voller Ruhe und Gelassenheit prägte sich bei vielen
Kunden ein.

Galerien | zu: PBP.PER3.142d >