
Das Rosinli ist ein Restaurant und wegen seiner Rutschbahn, seiner Aussicht auf das Zürcher Oberland und seinen Wandermöglichkeite ein beliebter Ausflugsort für Familien und Schulklassen in Adetswil, Rosinlistr. 20.
Eine Rundwanderung führt in einer gemütlichen Stunde von Adetswil (724 müM) aufs Rosinli (823 m) und von dort über den Ebnerberg (865 m) und den Pulten (wo Förster Brandenberger 1880 einen Schatz von römischen Silbermünzen entdeckte) hinunter zum Heilpädagogischen Institut St. Michael, dem ehemaligen Zürcher Erholungshaus. Das «Erholungshaussträsschen» führt über den Meierhof zum Ausgangspunkt zurück.
siehe auch „Rundwanderung Rosinli“
Ab Mitte März 2025 war das Rosinli auf Grund eines Konkursverfahrens geschlossen. Zur Überbrückung der finanziellen Notlage startete der Pächter Paul Buchs ein (umstrittenes) Crowdfunding.
Am 26. April 2025 öffnete das Restaurant wieder, neu mit der Geschäftsführerin Nadine Moreno,[1] um kurz darauf wieder zu schliessen.
Seit anfangs Juli 2026 hat das neue Pächter-Ehepaar Sanela und Aco Rastoder, das schon auf der Alp Scheidegg wirtet, nach grösserem Umbau neu eröffnet. Leider bleibt das Markenzeichen des Rosinli, die legendäre Rutschbahn, geschlossen.
Der Rosinliberg heisst ursprünglich Schauenberg. Der initiative Frobergwirt Jakob Ott erstellt 1873 ein erstes «Schenkhäuschen» und 1881 eine Speisehalle oder «Wirtschaftshütte». Der Name Rosinli soll auf die Frau des Frobergwirts zurückgehen, die dort oben wirtete. Gemäss Aussage des Vaters von Gemeinderat Heinrich Brandenberger soll der Frobergwirt oberhalb Morglen einen Weinberg angelegt haben, der für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts belegt ist.
Einzelnachweise
[1]Matthias Müller: Zürcher Oberländer. 26.04.2025, Das beliebte Ausflugsrestaurant öffnet wieder









