1861 Am Staldenbach gis (auch Mettlenbach genannt) betreiben die Brüder Johann und Hans Jakob Walder eine Seidenzwirnerei.
1873 erwarb der Fabrikant Ferdinand Hotz von Ettenhausen diese und vergrösserte sie zu einer Seidenweberei.
1916 übernimmt die Wenk, der seit 1906 in der Stöck und seit 1909 in der Hinterburg bereits eine Putztuchweberei führt, die Fabrik und baut sie zur mechanischen Baumwollweberei um.

1924 wird der Betrieb Unterdorf an die Firma Hilfiker & Co. (HICO) verkauft.
Die Turbulenzen der Weltwirtschaftskrise, die Ende der zwanziger Jahre spürbar werden, hinterlassen in allen Bäretswiler Textilunternehmen mehr oder weniger tiefe Spuren.
1936 geht die «HICO» in den Besitz von Jakob Gut, Weberei Wetzikon AG, über. Sie erweitert die Fabrik mit einem Neubau an der Baumastrasse.
1940 übergibt Gut die Geschäftsleitung an seinen Sohn Max Gut.
1974 Max Staub mietet den Altbau für Handel mit Heimtextilien.
1982 Betriebseinstellung der Weberei Wetzikon AG (im Volksmund immer noch «HiCo»): Ende der Spinnerei/Weberei-Epoche in Bäretswil!!! Staub kauft die Mietobjekte
1996 Teilverkäufen an die Gewerbebetriebe Soriano und Vanella. Staub Textil AG zieht nach Wetzikon
Pius Bischofberger, Jan. 2026
Literatur
1 - A. Sierszyn, J. Albrecht: Bäretswil. Ein Heimatbuch. Hrsg. Pol. Gem. Bäretswil 2015, Inhaltsverz. S.198
2 - Liselotte Forster: Heimatspiegel, Monatsbeilage des ZO. März 1997, Der Bäretswiler Textil-Epoche auf der Spur (Weitere Fabriken)
3 - Paul Kläui: Chronik Bezirk Hinwil. 1944, A.-G. Weberei Wetzikon, S.154f












